26.01.2005
BMW: Dynamische Umsatz-Entwicklung 2004
Dynamische Umsatzentwicklung durch Produkt- und Marktoffensive
Die BMW Group hat im Geschäftsjahr 2004 ihren Wachstumskurs erfolgreich
fortgesetzt und neue Spitzenwerte bei Absatz und Umsatz erzielt. Der
Konzernumsatz des Geschäftsjahres 2004 lag trotz Währungseffekten mit 44.335
Mio. Euro 6,8% über dem entsprechenden Vorjahreswert (41.525 Mio. Euro). Die
Umsatzerlöse im Segment Automobile stiegen um 11,0% auf 42.544 Mio. Euro (Vj.
38.317 Mio. Euro). Das Segment Motorräder erzielte einen Umsatz von 1.029 Mio.
Euro (-2,5% / Vj. 1.055 Mio. Euro). Der Umsatz im Segment Finanzdienstleistungen
erhöhte sich um 8,5% auf 8.226 Mio. Euro (Vj. 7.582 Mio. Euro).
Mit 1.208.732 verkauften Automobilen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce hat
die BMW Group 2004 den Absatz-Spitzenwert des Vorjahres um 9,4% übertroffen (Vj.
1.104.916 Automobile).
Vor diesem Hintergrund bestätigt Helmut Panke, Vorsitzender des Vorstandes
der BMW AG, auch die Ergebnisprognose für 2004: "Wir haben unsere Jahresziele
voll erreicht. Das Unternehmen hat sowohl sein Produktportfolio als auch seine
internationale Marktpräsenz erfolgreich ausgebaut und sich in eine neue
Dimension entwickelt. Entsprechend werden wir für 2004 auch beim Ergebnis einen
neuen Höchstwert erzielen."
Investitionen weiter auf hohem Niveau
Im Jahr 2004 investierte das Unternehmen 3.226 Mio. Euro in Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte. Hinzu kommen gemäß IAS aktivierte
Entwicklungskosten in Höhe von 1.121 Mio. Euro, so dass sich insgesamt eine
Investitionssumme von 4.347 Mio. Euro für das Jahr 2004 ergibt. Dies entspricht
einem Zuwachs von 2,4% gegenüber dem Vorjahr (4.245 Mio. Euro).
Produktion gesteigert
In Folge der Produktoffensive erzielte die BMW Group auch in der
Automobilproduktion neue Spitzenwerte. Mit 1.250.345 Automobilen der Marken BMW,
MINI und Rolls-Royce wurden 11,7% mehr Fahrzeuge als im Vorjahr produziert
(1.118.940 Fahrzeuge).
Weitere Ausbildungsplätze geschaffen
Zum Jahresende 2004 beschäftigte die BMW Group weltweit 105.972 Mitarbeiter,
das sind 1,6% mehr als zum Ende des Jahres 2003. Auch die Zahl der
Auszubildenden stieg erneut an. 4.464 junge Menschen erlernen derzeit in der BMW
Group einen Beruf, das sind 3,7% mehr als zum Vorjahresstichtag.
Automobile: Alle Marken mit neuen Absatzhöchstwerten
2004 hat das Unternehmen so viele neue Modelle auf den Markt gebracht wie nie
zuvor. Im ersten Halbjahr liefen der BMW X3, das BMW 6er Coupé und das 6er
Cabrio sowie der BMW 5er Touring an. Im zweiten Halbjahr 2004 baute die BMW
Group ihre Produktpalette mit dem BMW 1er und dem MINI Cabrio weiter aus.
Bei der Marke BMW wurde mit einem Absatz von 1.023.583 Automobilen erstmals
in der Unternehmensgeschichte die Millionengrenze überschritten (+10,3% / Vj.
928.151). Der Absatz der seit September im Markt verfügbaren BMW 1er Reihe
summierte sich auf 39.247 Exemplare. Die inzwischen vierte Generation des BMW
3er ist die erfolgreichste Modellreihe in der Geschichte der BMW Group: Seit der
Markteinführung im Jahr 1998 wurden bis Ende 2004 bereits mehr als drei
Millionen Neufahrzeuge verkauft. Weltweit lag der Absatz von Automobilen der BMW
3er Modellreihe im Jahr 2004 bei 449.732 Fahrzeugen, gegenüber dem Vorjahr
entspricht dies einem modellzyklusbedingten Rückgang von 14,9% (Vj. 528.358).
Noch nie wurden in einem Jahr so viele BMW 5er an Kunden ausgeliefert wie im
Jahr 2004. Der Absatz übertraf mit 229.598 Einheiten den Vorjahreswert um 23,8%
(Vj. 185.481).
Die Nachfrage nach den beiden im Januar und März neu eingeführten Modellen
BMW 6er Coupé und BMW 6er Cabrio ist äußerst positiv. So wurden bis Jahresende
vom 6er Coupé bereits 12.332 Fahrzeuge an Kunden übergeben, vom 6er Cabrio waren
es 8.708 Fahrzeuge.
Der Absatz des BMW 7er lag im vierten Produktionsjahr weltweit bei
47.689 Fahrzeugen (-17,6% / Vj. 57.899). In Deutschland hat die BMW 7er Reihe
die Spitzenposition in der Oberklasse erreicht und ist mit 7.671 Zulassungen der
Marktführer im Segment der großen Limousinen.
Unvermindert hoch ist die Nachfrage nach dem BMW X5. Im fünften vollen
Produktionsjahr wurden insgesamt 104.988 Exemplare dieses Sports Activity
Vehicle ausgeliefert (-0,5% / Vj. 105.554). Der Gesamtabsatz des BMW X5 seit
Markteinführung im Jahr 1999 beträgt mehr als 433.000 Fahrzeuge. Die
Markteinführung des BMW X3 fand im Januar 2004 statt. Bis Jahresende wurden
bereits 92.248 BMW X3 an Kunden ausgeliefert. Vor dem Hintergrund eines
insgesamt rückläufigen Roadster-Segments wurden im Jahr 2004 38.483 BMW Z4 an
Kunden übergeben, das sind 18,2% weniger als im Vorjahr (47.049).
Bereits drei Jahre nach der Markteinführung lief im August 2004 der
500.000ste MINI im Werk Oxford vom Band. Der Gesamtabsatz von Fahrzeugen der
Marke MINI wuchs im Jahr 2004 auf 184.357 Fahrzeuge, gegenüber dem Vorjahr
(176.465) entspricht das einem Plus von 4,5%. Getragen vom Absatz der
Dieselversion MINI One D mit 16.726 Fahrzeugen (Vj. 9.316) legte der Absatz des
Einstiegsmodells MINI One um 6,8% auf 47.641 Einheiten zu (Vj. 44.623).
Beliebtestes Modell bleibt der MINI Cooper mit 77.532 verkauften Fahrzeugen
(-11,3% / Vj. 87.378). Das Spitzenmodell MINI Cooper S wurde im Jahr 2004
insgesamt 40.443 mal an Kunden übergeben (-9,0% / Vj. 44.461). Neu in den Markt
eingeführt wurde im Juli 2004 das MINI Cabrio. Insgesamt wurden bis Jahresende
davon bereits 18.741 Fahrzeuge abgesetzt.
Bei der Marke Rolls-Royce wurden im abgelaufenen Jahr 792 Phantom
ausgeliefert (Vj. 300). Das ist das höchste Verkaufsniveau dieser Marke seit 14
Jahren. Damit ist der Rolls-Royce klarer Marktführer im Segment der absoluten
Luxusklasse.
Motorräder knapp unter Vorjahreswert
Im Segment Motorräder blieb der Absatz in der Jahresbetrachtung mit 92.266
Einheiten knapp unter dem Spitzenwert des Vorjahres (92.962 / -0,7%).
Finanzdienstleistungen: Wachstumskurs fortgesetzt
Im Finanzdienstleistungsgeschäft weitete die BMW Group ihre Aktivitäten aus
und setzte auch im Jahr 2004 ihren Wachstumskurs fort. Das Volumen der
Neuverträge in der Kundenfinanzierung erreichte mit einem Zuwachs von 19,1% auf
20.749 Mio. Euro einen neuen Höchststand (Vj. 17.423 Mio. Euro). Der Anteil der
über das Segment Finanzdienstleistungen finanzierten Neufahrzeuge der Marken BMW
und MINI stieg im Jahr 2004 auf 42,0% an (Vj. 38,3%).
Ausblick 2005
Die BMW Group hat in den vergangenen Jahren ihr Angebot in allen relevanten
Premiumsegmenten deutlich erweitert. Die Produktneuheiten des Jahres 2004 stehen
in diesem Jahr in vollem Umfang zur Verfügung. Darüber hinaus ist das dynamische
Allradsystem xDrive ab Frühjahr mit dem BMW 525xi und 530xi erstmalig auch in
BMW Limousinen erhältlich. Im März beginnt zudem mit der Einführung der neuen
BMW 3er Limousine die Erneuerung der Kernmodellreihe. Zeitgleich erfolgt der
Beginn der Serienproduktion im neuen BMW Werk Leipzig.
Entsprechend geht die BMW Group davon aus, den Automobilabsatz über alle drei
Marken weiter zu steigern und im Jahr 2005 einen neuen Absatzhöchstwert zu
erreichen.
Quelle: BMW Presse-Information vom 26.01.2005
Das könnte Sie auch interessieren:
BMW 7er 2004 Marktführer in
der Oberklasse (News vom
13.01.05)
BMW Group 2004 mit erneuter Absatzsteigerung (News vom
10.01.05)  
|