Reaktionsschnell und präzise: Ein Automatikgetriebe, das auch sportliche
Fahrer begeistert.
Der Tritt aufs Gaspedal genügt: Fahrdynamik stellt sich bei BMW jetzt ganz
automatisch ein. Mit schnellen Reaktionen und deutlich verkürzten Schaltzeiten
überzeugt das neue, umfassend überarbeitete Sechsgang-Automatikgetriebe künftig
auch jene Fahrer, denen an sportlich aktiver Fortbewegung besonders gelegen ist.
Eine neue Drehmomentwandlertechnik verhilft dem Getriebe zu einer spürbar
direkten Motoranbindung, der Wunsch nach kraftvoller Beschleunigung wird mit
schnellem und direktem Zurückschalten um eine, zwei, drei oder sogar vier
Fahrstufen beantwortet. Die präzise Auswahl der für die jeweilige Fahrsituation
optimalen Übersetzung führt nicht nur zu einem deutlichen Gewinn an Dynamik,
sondern auch zu mehr Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu herkömmlichen
Automatikgetrieben. Je nach Modell ermöglicht das Sechsgang-Automatikgetriebe
eine im EU-Zyklus ermittelte Verbrauchsreduzierung von bis zu 3 Prozent bei
Benzinmotor- und bis zu 6 Prozent bei Diesel-Fahrzeugen. Darüber hinaus fällt es
kompakter und leichter aus als die zuvor eingesetzten Fünfgang-
Automatikgetriebe.
Es wird somit in allen Bereichen dem Entwicklungsziel der effizienten Dynamik
gerecht. Zum intensiveren Fahrerlebnis trägt außerdem eine von „Sportgetrieben“
bekannte Bedienfunktion bei: Schaltwippen am Lenkrad erlauben nun auch beim
Sechsgang-Automatikgetriebe jederzeit den manuellen Eingriff in die
Fahrstufenwahl.
Fünf Jahre nach Einführung des weltweit ersten Sechsgang-Automatikgetriebes
im BMW 7er gibt der deutsche Premiumhersteller einmal mehr die Marschrichtung
vor: Sechsstufige Automatikgetriebe stehen bald in allen Baureihen als
attraktive Alternative zur Handschaltung zur Verfügung. Und sie werden dabei
nicht allein als Komfortmerkmal wahrgenommen, sondern zugleich als Beitrag zur
Steigerung der Fahrdynamik. Mit seiner einzigartigen Schaltdynamik sorgt das
Sechsgang-Automatikgetriebe für zusätzliche Freude am Fahren.
Leistungsstarke Steuerungselektronik für schnelle Reaktionen.
Die neue Version des Sechsgang-Automatikgetriebes unterstützt einen sportlich
aktiven Fahrstil in einzigartiger Weise. Ihre aufwändige Steuerungselektronik
überprüft permanent die Gaspedalstellung. Sie registriert auch die Intensität
des Drucks, den der Fahrer aufs Gaspedal ausübt, und ermittelt so, ob und in
welchem Maße Beschleunigung gewünscht wird. Gleichzeitig erkennt die Steuerung
mittels Abruf von Daten über die Geschwindigkeit, die Motordrehzahl und den
Lenkwinkel auch den aktuellen Fahrzustand. Berücksichtigt wird zudem, ob sich
das Fahrzeug gerade in Bergauf- oder Bergabfahrt befindet. Aus dieser Vielzahl
von Kriterien errechnet die Steuerungselektronik mit ihrer besonders
leistungsfähigen Software, welche Fahrstufe unter den aktuellen Gegebenheiten
die richtige ist, um den Anforderungen des Fahrers am besten zu entsprechen.
Diese Anforderungen signalisiert der Fahrer allein mit dem Gasfuß.
Beim entspannten Dahinrollen mit konstantem Druck auf das Gaspedal wird stets
der höchstmögliche Gang gewählt. Dabei vergisst die Automatik niemals das
Hochschalten, der BMW ist daher immer in einer möglichst verbrauchsgünstigen
Fahrstufe unterwegs. Gleichwohl ist das Automatikgetriebe permanent auf eine
Veränderung der Fahrsituation gefasst. Entsprechend schnell und präzise reagiert
es auf neue Anforderungen – ganz gleich, ob ein sanfter Tempo-Gewinn oder eine
sportlich rasante Beschleunigung gefragt ist.
Direkte Wahl der optimalen Fahrstufe.
Ob und in welchem Umfang ein Zurückschalten notwendig ist, ermittelt die
Steuerungselektronik anhand der Daten über Lastzustand und Fahrsituation sowie
über die Geschwindigkeit, mit der das Gaspedal niedergetreten wird. So kann – je
nach Gesamtsituation – in der gleichen Zeit entweder um eine oder auch um
mehrere Fahrstufen zurückgeschaltet werden. Entscheidend ist jeweils nur, wie
intensiv der Fahrer beschleunigen will. Je kraftvoller er das Gaspedal
durchtritt, umso dynamischer gewinnt sein Fahrzeug an Geschwindigkeit. Die dafür
benötigte Fahrstufe wird stets ohne Umwege angewählt. Diese so genannte direkte
Zielgangfindung verhilft der Automatik zu ihrer einzigartigen Präzision. Ein
zeitraubendes und für den Fahrer spürbares Suchen nach dem geeigneten Gang tritt
gar nicht erst auf. Im Gegenteil: Während das Gaspedal noch durchgedrückt wird,
hat das Getriebe bereits die optimale Fahrstufe ermittelt.
Reaktionszeit beträgt nur 100 Millisekunden.
Mit seiner Reaktionsschnelligkeit setzt das neue Sechsgang-Automatikgetriebe
von BMW neue Maßstäbe. Seine Schaltdynamik stellt nicht nur herkömmliche
Automatik-, sondern auch Handschaltgetriebe in den Schatten. Die neue
Sechsgang-Automatik absolviert jede Fahrstufenwahl schneller als selbst die
meisten im sportlichen Umgang mit einem manuellen Schaltgetriebe geübten Fahrer
den Gangwechsel vollziehen können. Besonders deutlich wird dies anhand der
Extremanforderung, die von den Entwicklungsingenieuren mit einem Kickdown-Signal
bei einer Fahrgeschwindigkeit von 70 km/h im sechsten Gang beschrieben wird. In
dieser Situation ist Maximalbeschleunigung gefordert – das neue
Automatikgetriebe schafft auf der Stelle die Voraussetzungen dafür.
Seine Reaktionszeit beträgt nur 100 Millisekunden. Zugleich übermittelt das
Automatikgetriebe einen positiven Momentenimpuls an den Motor, der daraufhin
seine Drehzahl unverzüglich von etwa 1400 auf über 5 000 min–1 steigert, während
die Automatik von der sechsten in die zweite Fahrstufe wechselt. Auch die
Schaltzeit wurde gegenüber bisherigen Getrieben um die Hälfte verkürzt.
Insgesamt geht das Fahrzeug nun in weniger als einer Sekunde vom komfortablen
Cruisen in den beherzten Spurt über. Eine derartig imposante
Rückschalt-Performance war bislang mit marktüblichen Automatikgetrieben nicht zu
realisieren. Die Reaktionszeit des neuen Sechsgang-Automatikgetriebes liegt
damit in Dimensionen, die vom Fahrer kaum mehr wahrgenommen werden können. Was
er spürt, ist allein die spontane Umsetzung seiner Beschleunigungswünsche. Was
bleibt, ist der Eindruck einer intuitiven Reaktion der neuen Sechsgang-Automatik
auf das Streben nach Dynamik.
Neue Wandlertechnik mit reduziertem Schlupf.
Das neue Sechsgang-Automatikgetriebe von BMW vermittelt ein ungewohnt
dynamisches Fahrerlebnis – nicht nur aufgrund seiner hohen Spontaneität und
Präzision, sondern auch mit seiner direkten Motoranbindung. Es lässt die
Leistung der Antriebseinheit noch deutlicher zur Geltung kommen. Um dies zu
erreichen, stehen Motor und Automatikgetriebe intensiver denn je miteinander in
Verbindung. Das gilt nicht allein für die vernetzte elektronische Steuerung,
sondern auch für die mechanische Verbindung zwischen beiden Aggregaten. Eine
neue Drehmomentwandlertechnik ist ursächlich für den agilen Fahreindruck
verantwortlich. Dabei verzichtet die neue Wandlertechnik in nahezu allen
Fahrsituationen auf unnötigen und zu Leistungsverlust führenden Schlupf. Die
Wandlerkupplung wird unmittelbar nach dem Anfahren geschlossen. Auf diese Weise
gewährleistet die Sechsgang-Automatik eine direkte Motoranbindung, der
Fahreindruck entspricht dem Charakter der Kraftübertragung bei handgeschalteten
Fahrzeugen. Die Drehschwingungsentkoppelung, mit der die auftretenden
Motorschwingungen ausgeglichen werden, kommt in zwei verschiedenen Ausführungen
zum Einsatz. Bei den Benzinmotor-Modellen sorgt ein Turbinen-Torsionsdämpfer für
die harmonische Verbindung zwischen Motor und Antriebsstrang. Zusätzlich wurde
ein Zwei-Dämpfer-Wandler entwickelt, der auf die spezielle Charakteristik von
Dieselmotoren ausgerichtet ist.Zu den neuen Qualitäten der Sechsgang-Automatik
gehört auch ihre bereits beschriebene Fähigkeit, ohne Zeitverlust um bis zu vier
Stufen herunterzuschalten. Voraussetzung dafür war eine Weiterentwicklung des
Hydrauliksystems. Bei der neuen Automatik erfolgt eine direkte Ansteuerung der
jeweils erforderlichen Kupplung. So wird für das Überspringen einer Fahrstufe
keine zusätzliche Zeit benötigt. Um die für die Anwahl der
jeweils optimalen Fahrstufe benötigte Rechenleistung bereitzuhalten, wurde
darüber hinaus eine neue, in ihrer Funktionalität besonders anspruchsvolle
Software entwickelt.
Alle Innovationen fördern neben der Fahrdynamik auch die Effizienz des
Antriebssystems. Schnelle Fahrstufenwechsel auch beim Hochschalten, die direkte
Gangfindung und die weitgehend schlupffrei agierende Wandlerkupplung ermöglichen
ein im Vergleich zu bisherigen Automatikgetrieben deutlich wirtschaftlicheres
Fahren. Die im EU-Zyklus ermittelten Verbrauchsreduzierungen von bis zu 3
Prozent bei Benzinmotor- und bis zu 6 Prozent bei Diesel-Modellen können je nach
Fahrweise auch im Alltagsverkehr realisiert werden. Mit seiner ebenso kompakten
wie leichten Bauart und der damit verbundenen Gewichtseinsparung erfüllt das
Sechsgang-Automatikgetriebe zudem noch ein weiteres Kriterium für effiziente
Dynamik.
Neuheit für aktive Fahrer: Schaltwippen am Lenkrad.
Mit Eigenschaften, die den dynamischen Charakter von Fahrzeugen der Marke BMW
unterstützen, gewinnt das neue Sechsgang-Automatikgetriebe in hohem Maß an
Attraktivität. Die neue Automatik verwirklicht Schalt- und Reaktionszeiten, die
selbst beim geübten Umgang mit einer Handschaltung kaum zu unterbieten sind.
Doch auch das ändert nichts daran, dass gerade bei sportlich ambitionierten
Fahrern das Bedürfnis nach manueller Fahrstufenwahl aufkommt. Jetzt wird diesem
Wunsch auf ungewöhnlich reizvolle Art entsprochen. Die mit der neuen Automatik
ausgestatteten Fahrzeuge verfügen über Schaltwippen am Lenkrad, mit der die
Fahrstufen per Hand sequenziell angesteuert werden können. Gegenüber der bisher
in Verbindung mit dem Automatikgetriebe angebotenen Steptronic, die sequenziell
per Wählhebel auf der Mittelkonsole gesteuert wird, ist nun eine noch
fahraktivere Betätigung möglich.
Den Wunsch nach manuellen Eingriffen in die Schaltarbeit kann sich der Fahrer
dabei so spontan wie nie zuvor erfüllen. Zum Wechseln des Schaltmodus ist ein
Betätigen des Wählhebels ist nicht mehr erforderlich. Der Griff zur Schaltwippe
genügt, um dem Automatikgetriebe das Verlangen nach manuellem Zugriff zu
signalisieren. Unverzüglich kann dann per Fingerdruck wahlweise hoch- oder
heruntergeschaltet werden. Diese manuelle Schaltarbeit im Formel-1-Stil war
bislang allein dem Sequenziellen Manuellen Getriebe (SMG) beispielsweise in den
extrem sportlichen BMW M Modellen vorbehalten.
Quelle: BMW Presse-Information vom 25.04.2006
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