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Neuheiten auf der AMI Leipzig 2006: Alfa bis DaihatsuAlfa Romeo | Audi | BMW | Chevrolet | Daihatsu Innerhalb kurzer Zeit hat sich die Automobil International (AMI) zu wichtigsten Messe in den Jahren gemausert, in denen die übermächtige IAA pausiert. Vom 1. bis 9. April erwarten die Veranstalter mindestens ebenso viele Besucher wie im vergangenen Jahr, als rund 275.000 Menschen unterm Messeturm in Leipzig die Neuheiten bestaunten. Auch in diesem Jahr gilt: Fast alles, was auf dem Genfer Autosalon eine Welt- oder Europapremiere feierte, stellt sich hier zum ersten Mal den kritischen Auge der deutschen Betrachter. Alfa Romeo bringt im Frühjahr 2006 den 159 Sportwagon auf den Markt. Für das Fahrzeug werden zur Markteinführung zwei Ausstattungsversionen (Progression und Distinctive), zwei Antriebsvarianten (Frontantrieb für Vier- und Fünfzylinder, permanenter Allradantrieb für Sechszylinder) sowie sechs Motoren zur Verfügung stehen. Die drei Benziner und drei Turbodiesel decken ein Leistungsspektrum von 88 kW/ 120 PS bis 191 kW/ 260 PS ab. Das günstigste Modell ist mit dem Alfa Sportwagon 1.9 JTDM 8V Progression ein Diesel für 27 150 Euro. Der Sportwagon ist mit 4,66 Metern genauso lang wie die Limousine. Auch der Radstand ist mit 2,70 Metern unverändert. Der Kofferraum hat ein Volumen von 1235 Litern. Serienmäßig sorgen sieben Airbags für optimalen Schutz der Passagiere. Das von Giorgetto Giugiaro gezeichnete Coupé Spider adaptiert zum Teil die Motoren des 159. Der schöne Italiener ist 4,41 Meter lang, 1,83 Meter breit und nur 1,37 Meter hoch und als 2+2-Sitzer konzipiert. Er wird zu Preisen ab 32 200 Euro eingeführt. Dafür erhält der Kunde die 136 kW (185 PS) starke Version mit einem 2,2 Liter großen 16V-Vierzylinder. Das Topmodell 3.2 JTS V6 24V Q4 mit sechs Zylindern, Allradantrieb und 191 kW (260 PS) ist ab 39 800 Euro erhältlich. Der neue Spider ist als klassischer Zweisitzer 1830 Millimeter breit, 4396 Millimeter lang und 1367 Millimeter hoch.
Ab dem Sommer 2006 ist der RS 4 auch als Avant und Cabriolet erhältlich. Als Topmotorisierung steht der V8-Motor mit 309 kW/ 420 PS zur Verfügung. Hier kombiniert der Hersteller das Konzept der Benzindirekteinspritzung mit dem Hochdrehzahlkonzept. Dadurch sollen Drehzahlen bis 8250 U/min möglich sein. Der S8 soll Mitte 2006 in den Markt starten. Das Modell der Ingoldstädter wird angetrieben von dem S8-Zehnzylinder-Motor mit einem Hubraum von 5204 Kubikzentimeter. Er verfügt über 331 kW/ 450 PS Leistung bei 7000 U/min und 540 Nm Drehmoment. Das Fahrzeug sprintet in 5,1 Sekunden auf 100 km/h und erzielt eine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Der S6 und der S6 Avant sind die sportlichen Varianten der A6-Familie. Der S6 wird von einem komplett neu entwickelten Zehnzylinder-V-Motor angetrieben. Das Aggregat hat einen Hubraum von 5,2 Litern und eine Leistung von 435 PS/ 320 kW. Das maximale Drehmoment beträgt 540 Nm zwischen 3000 und 4000 U/min. Die Limousine spurtet in 5,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, der Avant benötigt in 5,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt.
Chevrolet stellt zwei Neuheiten vor: Der Captiva (Länge 4639 mm, Breite 1849 mm, Höhe 1726 mm) wird bei einem Radstand von 2707 mm als Fünf- und Siebensitzer erhältlich sein. Die Kunden haben die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. Die Plattform teilt sich das Auto mit dem kommenden Opel-SUV Antara. Erstmals wird ein SUV der GM-Tochter auch mit einem in Korea gefertigten Diesel erhältlich sein. Der Zweiliter soll 110 kW/150 PS leisten und über ein maximales Drehmoment von 310 Nm bei 2000 U/min verfügen. Er soll sich mit 7,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern zufrieden geben. Der Captiva wird zudem als erstes europäisches Chevrolet-Modell mit ESP ausgestattet sein. Der Schleuderschutz verfügt über zusätzliche Funktionen wie einen hydraulischen Bremsassistenten (Hydraulic Brake Assist, HBA), eine Bergabfahrtskontrolle (Hill Descent Control, HDC) und einen Überrollschutz (Anti-Rollover Protection, ARP). Die Basismotorisierung ist ein 2,4-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor, der 104 kW/142 PS bei 5200 U/min. leistet und sein maximales Drehmoment von 220 Nm bei 4000 U/min. erreicht. Zweiter Neuling ist der Epica, der als erstes Mittelklassemodell für den europäischen Markt mit zwei verbesserten, quer eingebauten Sechszylinder-Reihenmotoren an. Der Evanda-Nachfolger feiert seine Deutschlandpremiere und ist ab Mitte 2006 in Europa erhältlich. Dabei soll die Limousine mit kompletter Ausstattung und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem Evanda, hat die frontgetriebene Mittelklasselimousine in den Außenmaßen (Länge 4805, Breite 1810, Höhe 1450 mm) deutlich zugelegt. Der Radstand beträgt 2700 mm.
Quelle: ar vom 27.03.2006 |
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