17.04.2008
11. Münchener Biennale
Unter dem Motto „Fremde Nähe” findet vom 17. April bis zum 3. Mai 2008 die
11. Münchener Biennale mit der BMW Group als Partner statt. München. "Fremde Nähe" - das Motto der 11. Münchener Biennale verweist
auf ein Paradoxon modernen Lebens. Zwei Wochen lang wird die Landeshauptstadt
zum Austragungsort experimentellen, internationalen Musiktheaters - vor allem im
Dialog mit jungen Künstlern. Neben dem Kulturreferat der Stadt München zeichnet
sich der Spielmotor e.V. - eine Initiative der Stadt München und der BMW Group -
als Veranstalter verantwortlich.
Fremde Nähe: Was ist in der Ära der Globalisierung, der unbegrenzten
virtuellen und realen Mobilität nahe, was fern, was fremd, was vertraut? Fünf
Uraufführungen setzen sich mit Fragen dieser Art auseinander: Am 17. April
feiert die Biennale ihren Auftakt mit dem neuesten Werk von Enno Poppe "Arbeit
Nahrung Wohnen", dessen literarische Folie die Geschichte von Robinson Crusoe
bildet. Darauf folgt am 18. April das Stück "architektur des regens" von Klaus
Lang und Claudia Doderer, das durch eine Geschichte des japanischen Theaters
angeregt ist. Vier Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg,
Felix Leuschner, Peter Nikolaus Häubelein, Eunyoung Esther Kim und Martin von
Frantzius stellen am 22. April ihr Gemeinschaftswerk "hin und weg" vor.
Das Theater des Klangs, das Theater des Raums und des Lichts verbinden sich
am 23. April zu "hellhörig" von Carola Bauckholt, durch dessen komponierte
Konstellation für das Ohr eine Situation fremder Nähe entsteht. Der letzte
Termin einer Uraufführung der diesjährigen Biennale findet am 30. April statt,
wenn sich auch die Oper "Piero - Ende der Nacht" von Jens
Joneleit mit Nahem beschäftigt, was weit weg sein mag und Entferntem und
Entrücktem, was sich aber ganz dicht, sogar im Betrachter selbst wieder finden
kann.
Das Festival sieht sich laut Prof. Dr. Peter Ruzicka, dem künstlerischen
Leiter, als "Laboratorium des neuen Musiktheaters" und ist damit weltweit
einzigartig. Seit ihrer Premiere im Jahr 1988 hat die Münchener Biennale eine
beeindruckende Reihe von Musiktheaterstücken in Auftrag gegeben und zur
Uraufführung gebracht. Für viele Regisseure und Komponisten, Sänger und
Bühnenbildner wurde sie zum Karrieresprungbrett auf die internationalen Bühnen.
Für Presse, Verleger und Intendanten gereicht die Biennale zum wichtigen
Treffpunkt, dem Publikum bietet sich die Gelegenheit, die Geburtsstunden
zeitgenössischen Musiktheaters hautnah zu erleben.
Nähere Informationen zur Münchener Biennale und zum Kartenverkauf finden Sie
unter:
http://www.muenchenerbiennale.de und
www.muenchenticket.de
Quelle: BMW Presse-Mitteilung vom 17.04.2008
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