Ach ja, um mal etwas zum Eröffnungsbeitrag zu sagen: Als am Montag der Liter Super 1,41,9 kostete, habe ich gleich beide Autos vollgetankt. Und? Gestern zeichnete die gleiche (freie) Tankstelle 1,52,9 aus! Das macht bei rund 150 Litern Sprit 16,50 Euro aus - innerhalb von nur 3 Tagen. Ist schon krass, wie sich der Preis ständig verändert, oft sogar mehrmals am Tag und immer nach dem Motto: zwei Schritte runter, drei Schritte hoch etc. etc.
Aber mal einige (hoffentlich nicht naive) Fragen in den Raum geworfen: Wenn doch immer gesagt wird, dass der Ölbedarf in den Schwellenländern stark steigt, wie können diese die höheren Ölpreise dann bezahlen? Ich meine, die sind doch teilweise noch sehr weit von unserem Level entfernt, müssen die also nicht irgendwann passen bei den ständigen Preissteigerungen? Ich denke da auch und insbesondere an die "Tigerstaaten".
Aber mal einige (hoffentlich nicht naive) Fragen in den Raum geworfen: Wenn doch immer gesagt wird, dass der Ölbedarf in den Schwellenländern stark steigt, wie können diese die höheren Ölpreise dann bezahlen? Ich meine, die sind doch teilweise noch sehr weit von unserem Level entfernt, müssen die also nicht irgendwann passen bei den ständigen Preissteigerungen? Ich denke da auch und insbesondere an die "Tigerstaaten".
Vergiss nicht das, worum es sich hier auch viel im Thread geht: Die Steuern!
In der Höhe haben das die außereuropäischen Staaten nicht - und ich denke schon, dass Erdöl-importierende Länder auch dort stöhnen - nur bekommen wir hier davon nix mit!
Ort: Herzberg am Harz
Fahrzeug: E38-750i (BJ 19.04.99) (Gehört meinem Vater, aber ich fahre oft damit)
Also wenn ich sehe was der Sprit schon im nahen Ausland kostet...
Richtig gestaunt habe ich beim SPrit in Thailand/Kambodscha, da kostet der
gar nix und in Peru... Da tankste nen Monat lang für das was du hier für
eine Tankfüllung legst , na gut nicht ganz, aber die Richtung stimmt.
--> Der Staat kassiert zuviel
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"Wasn das ? Sieht ja aus wie sozialer Autobau "
"Ich glaub ich sitz im 3er...", Erster Eindruck im E65 - Plastebomber, technisch aber interessant
Unser Wagen pustet weniger als (1g CO2)/(KM*PS) aus, dass soll so ne Büchse alá Prius erstmal nachmachen.
--> Umweltschonwagen, da könnten sogar Bäume ausm Auspuff wachsen
Also wenn ich sehe was der Sprit schon im nahen Ausland kostet...
Richtig gestaunt habe ich beim SPrit in Thailand/Kambodscha, da kostet der
gar nix und in Peru... Da tankste nen Monat lang für das was du hier für
eine Tankfüllung legst , na gut nicht ganz, aber die Richtung stimmt.
--> Der Staat kassiert zuviel
Preis aus Mai 2008 Ägypten Benzin : 0,22 €
Da wir aber mehr Geld hier in D besitzen als die dort unten... sind "die" sich hier alle einig : Jeder will was vom TeuerZahlerEndkundenKuchen abhaben.
ach ja : " Das Unternehmen Exx*piep*on :-) gab für das vierte Quartal am Freitag einen um fast 14 Prozent höheren Nettogewinn von 11,66 Milliarden Dollar bekannt."
...... kein Komentar
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BMW ....Alles was ein Mensch braucht ! www.black7er.com
Geändert von Dominik730i (17.05.2008 um 02:43 Uhr).
Ort: Herzberg am Harz
Fahrzeug: E38-750i (BJ 19.04.99) (Gehört meinem Vater, aber ich fahre oft damit)
Nen Kommilitone von mir hier im Wohnheim aus dem Iran lacht sich immer
schlapp über unsere Spritpreise, er meinte mal im Iran kostet der Sprit keine
10ct und zu bestimmten Feiertagen gibt der Staat auch
nochmal Freikontingente aus
Ich lach mich da lieber über den Iran schlapp und bezahle gerne auch drei Euro für den Liter bevor ich in diesem krank geführten Land leben müsste...
Vielen Unkenrufen zum Trotz würde ich nicht aus Deutschland wegziehen...ein tolles Land aufgau das trotzdem und Geld ist nicht alles. Wir jammern hier im Forum auch auf einem etwas sehr hohen Niveau...vergesst das nicht.
Mal abgesehen von staatlich festgesetzten Preisen sind Preise immer Marktpreise. Will heißen, es wird der Preis genommen, der bezahlt wird, und das ist auch bei Sprit nicht anders. Genau deshalb liegt der Preis auch immer ganz leicht unterhalb der "Schmerzgrenze".
Das Dilemma ist nun: Würde der Staat tatsächlich die Steuerlast reduzieren, würde sich am Preis an der Tankstelle genau gar nichts ändern, der Preis wäre in sehr kurzer Zeit wieder da, wo er heute schon ist. In .de sehr schön zu beobachten am Beispiel des Preises für Diesel, das 20ct geringer besteuert ist als Super.
Ein Blick auf die weltweiten Benzinpreise zeigt, welche gewaltigen Unterschiede es hier bei den verschiedenen Sorten gibt, und die liegen weder an der steuerlichen Belastung noch an unterschiedlichen Kosten.
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Those who can, do; those who can't, teach. --George Bernard Shaw
(And those who can't teach, teach the teachers.)
Genau deshalb liegt der Preis auch immer ganz leicht unterhalb der "Schmerzgrenze".
Das Dilemma ist nun: Würde der Staat tatsächlich die Steuerlast reduzieren, würde sich am Preis an der Tankstelle genau gar nichts ändern, der Preis wäre in sehr kurzer Zeit wieder da, wo er heute schon ist.
Ich wiederhole mal meinen Vorschlag:
Dasselbe Phänomen gäbe es auch, wenn der Staat die Steuerlast erhöhte!
Bevor der Absatz einbricht, werden die Konzerne den Preis wieder unter die Schmerzgrenze korrigieren.
Für den Verbraucher letztlich kein Unterschied, aber das Steueraufkommen würde erhöht und - zumindest theorietisch - finanzieller Spielraum für andere Nachlässe oder Schuldenabbau geschaffen.
Trotzdem keine gute Idee - der Staat soll mal lieber wie ein Wirtschaftsunternehmen handeln und seine eigenen Ausgaben in vielen Dingen überdenken - damit meine ich nicht den Sozialstaat an sich, sondern Punkte, die im alljährlichen Schwarzbuch des Steuerbundes auftauchen.
Danach solklte man den Sozialstaat umstricken, was wahrscheinlich richtig weh tun wird, aber das muss sein - aber dazu wird doch eh keiner Mumm haben.
Und wenn danach noch immer der Staat in Geldnot stecken sollte, dann soll er von mir aus die Steuern nochmal für den Spirt erhöhen...das bezweifle ich aber mal ganz frech