Opel-Vorstandschef Hans Demant wacht einem Zeitungsbericht zufolge höchstselbst über den Rüsselsheimer Konzernparkplatz.
Der Top-Manager habe Mitarbeiter persönlich aufgefordert, nur noch Autos der eigenen Marke zu fahren - und ihre Sierras, Golfs oder Daimlers gefälligst anderswo zu parken.
Hamburg - Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, habe Demant zusammen mit Führungskräften und Betriebsräten auf dem Firmenparkplatz der Opel-Zentrale gezielt Angestellte angesprochen, die nicht mit einem Opel zur Arbeit kamen.
Die Fremdfahrer seien aufgefordert worden, weiter vom Werk entfernt zu parken.
Opel-Betriebsratschef Klaus Franz habe die Aktion begrüßt:
Die Mitarbeiter erhielten ihr Geld schließlich von Opel.
Außerdem stimme das Produkt. In der Konzernzentrale war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.
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...leider hat der Opel-vorstand zu spät erkannt das es ein Riesen-image-Problem gibt.
Hätten`s mal, wie ursprünglich vorgesehen, den Senator mit Corvette-v8 ausgeliefert. Motor lag doch im Regal.
Jetzt gibt`s nur untere Mittelklasse, keiner verbindet Opel ernsthaft mit Sportlichkeit oder Fahrfreude, Astra Kombi für die Mamma zum einkaufen, das wars. Wo bleibt der Nachfolger vom seeligen Diplo-v8??
Durch diese verkrampfte Parkplatz-aktion wird alles nur noch schlimmer.
Die Leute lachen sich krumm und der Opel-Vorstand schnallt nichts.
Was sind da für marketing-Strategen am werk??
Vielleicht gibt`s demnächst in Bochum n paar große Hallen zu vermieten...
Als Student habe ich hier in Unna beim V.A.G Vertriebszentrum Westfalen von VW gejobbt. Dort durften auf dem Hauptparkplatz nur VWs parken. Meinen BMW durfte ich nur auf einem weiter weg liegenden Parkplatz, bei dem es sich allerdings auch um einen Werksparkplatz handelte, parken.
wenn ich mir die Reaktionen aus München zu diesem Forum (aus 7er .com wird........) ansehe, stellt sich mir die Frage ob die Vorstandsetagen nur noch mit geistigen Tieftauchern besetzt werden? Das Niveau ist zumindest das gleiche wie in Rüsselsheim!
..das war bei FIAT in Heilbronn schon vor 15 Jahren so.
(Heilbronn war damals die Zentrale für alles was nördlich der Alpen lag)
Da hat der Pförtner meiner Frau erkärt dass Sie mit Ihrem Golf ab sofort nicht
mehr auf dem Firmengelände parken durfte.
Anweisung der GL, kommt aus Turin!
Das erinnert mich an einen Besuch in Stuttgart, Epplestraße. Wie konnte ich es wagen mit einem BMW dort vorzufahren und um Einlass zu bitten?
Nein ich musste mich schön auf einen abseits gelegenen Parkplatz stellen und ein Stück zu Füß laufen. Aber was solls, gegenüber den Ritualen an der Pforte war das gar nicht so schlimm.
Übrigens ist mir an diesem Tag bewust geworden wie schön doch eigentlich der "neue" 6er und 7er ist. Die ganzen CLS dort waren ja wirklich potthässlich!
Wenn das die tragenden gedanken sind, Opel in D zu retten, gute Nacht Marie. Wenn solche Kleingeister einen Konzern lenken, stimmt was nicht, mal abgesehen, daß solche Entscheidungen vor keinem Gericht standhalten würden.
Nicht nur bezüglich Opel, bin der Meinung, daß in D v.a. in solchen Großbetrieben einfach zu wenig für zuviel Geld gearbeitet wird. Das ist für viele eine schmerzhafte Wahrheit, aber es recht sich eben irgendwann, wenn die übermächtigen Gewerkschaften jedes Jahr Tariferhöhungen bei immer geringeren Arbeitszeiten durchsetzen. Irgenwann rechnet sich das für die Konzerne nicht mehr und dann sind sie eben weg. Und wenn darüber dem deutschen Volk nicht bald reiner Wein eingeschenkt wird und sich grundsätzlich was ändert, bricht das Finanzsystem Deutschlands über eine massive gesteuerte Inflation zur Vernichtung der gehorteten Geldmengen in spätestens 20 Jahren zusammen.