Original geschrieben von LEXX
Was mich aber noch interessieren würde, was meintest du mit " Echte Weitwinkel-Aufnahmen sind nicht mehr drin?"
Kannst du mir da vieleicht ein Beispiel geben (optisch) was sein sollte und was der Realität entspricht.
Du hast bei der EOS-Kamera einen Verlängerungsfaktor von ca. 1,6 (den genauen Wert weiß ich gerade nicht). D. h. wenn Du ein 17 mm Objektiv vor der Kamera hast, also ein richtig gutes Weitwinkel-Objektiv, dann entspricht das an der EOS Digital vom Sichtwinkel her nur einem 17*1,6=28 mm Objektiv. Und ein 28 mm Objektiv ist eben kein "Extrem"-Weitwinkel. Du kannst also nie "Extrem"-Weitwinkel-Aufnahmen mit echten 17 mm Brennweite schießen, denn dafür bräuchtest Du ja entsprechend ein 17/1,6 = 11 mm Objektiv. Das gibt es nicht - und sollte es es mal geben, dann wird es unbezahlbar sein.
An der Optik ändert sich natürlich nichts, und wenn Du durch die Kamera schaust werden durch den Verlängerungsfaktor auch keine Gegenstände vergrößert oder verkleinert dargestellt. Nur die Randbereich werden einfach abgeschnitten. Dies liegt daran, dass Canon an der Sensorgrößte gespart hat und keinen echten 36x24mm Chip verbaut hat wie z. B. in der EOS 1ds. Also schau durch Deine normale Kamera mit 28 mm Objektiv schneide rundherum was vom Bild ab, dann hast Du das Ergebnis der 10d/300d.
Zitat:
Könntest du mir auch ggf. ein gutes Objektiv empfehlen mit dem ich das beste aus der Cam raus hole?
Wenn ich schon die Canon kaufe dann gleich mit ein wenig Zubehör, denn dann wirds unterm Strich ein wenig "günstiger ".
Danke im voraus.
Ich habe das EF 17-40 mm 4.0 L. Sehr gutes Objektiv, aber mit Blende 4 auch nicht gerade lichtstark. Aber das Objektiv in Lichtstärke 2.8 kostet mit € 1.600 genau das Doppelte. An Deiner Stelle würde ich fürs erste das günstige Standard-Zoom (ich glaube 18-55 mm), dass es in Kombi mit der 300D gibt, anschaffen. Das ist unschlagbar günstig und von der Qualität sicher gut genug.
Wie beschrieben wird durch den Verlängerungsfaktor der Randbereich abgeschnitten. Und die guten Objektive zeichnen sich vorallem dadurch aus, dass sie bis zum Rand scharf sind. Diesen Rand hast Du aber gar nicht, so dass die guten Objektive regelrecht Verschwendung sind. Ich bin nicht sicher, ob das wirklich so ist wie ich es schreibe. Vielleicht äußert sich nochmal ein Profi dazu.
Das 18-55mm ist das erste Objektiv, dass entsprechend konstruiert wurde und nicht bis in den Randbereich scharf ist. Deswegen ist es so günstig und nur mit einer EOS 300d zu verwenden.
Ich danke dir für deine ausführlich Antwort.
Habe mich in den letzten Monaten intensiv mit diesem Thema befasst, und diverse Foren besucht bzw Fachjournale gelesen.
Viele Dinge mußte ich erstmal nachschlagen bzw ausarbeiten bis ich verstanden haben wovon hier eigentlich geredet wird.
Man muß sich eben wie beim Kauf die Zeit nehmen und sich mit der Materie befassen.
Mir wurde auch versichert daß das 18-55mm Objektiv mit der EOS 300D wunderbar harmoniert und diese 2 Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt wurden.
Alles weiter kann man ja mit dem Zubehör noch verbessern.
Mir ging es primär darum ob es nötig ist gleich von Anfan an ein besseres Objektiv zu kaufen.
Wie schon erwähnt habe ich mich so intensiv auf die verschiedenen Kameras konzentriert das ich einen wichtigen Faktor vergessen habe, eben das Objektiv.
Buchtipp für dich: (Hab ich als Geschenk bekommen :zwink )
Müssts in Ösistan ja eigentlich auch geben:
Handbuch Digitale Fotografie von Udo Schmidt, ISBN: 3-7723-0117-7 Kostet normal 105€, wir haben 19,95 für bezahlt
ein ranking kann ich dir nicht geben, weil ich nicht mehr auf dem laufenden bin.
meine SONY ist bereits knapp 4 jahre alt, hat ein Leitz Objektiv u. 1 mio pixel
auf alle fälle bin ich super zufrieden (naja, war damals auch richtig teuer).
die profis (TV-teams) haben fast alle SONY.
Original geschrieben von JB740
die profis (TV-teams) haben fast alle SONY.
Der Chef-Fotograf einer Unnaer Lokal-Zeitung (vielleicht sagt Euch der "Hellweger" etwas?) nutzt auch eine SONY-(nicht Spiegelfreflex-) Kamera. Ihm war der Wechsel auf Digital-Spiegelreflex angesichts des Mankos Verlängerungsfaktor zu teuer. Bei einer Kinder-Theater-Aufführung haben wir mal beide Bilder gemacht, und es ist aufgefallen, dass ich mit meiner EOS 10d viel schneller fotografieren und so die eine oder andere Action-Szene besser festhalten konnte als der Kollege mit seiner SONY-Kamera.
Ansonsten einfach mal bei Pressekonferenzen im Fernsehen aufpassen. Dort sieht man meist Fotografen mit Canon-Spielgelreflex-Digital-Kameras.