Ort: Oberhausen
Fahrzeug: Opel Admiral, Audi V8 (verschrottet), E38 725TDS; Dienstwagen: A8 4.0 TDI
Zitat:
Zitat von michim
DAS SPRICHT MIR AUS DER SEELE! Wobei es hier drei Gruppen von User gibt, von denen nur die ersten beiden zu den "kleinen Jungs" gehören:
1. Die angestellten Manager, die Ihre 7-er nicht selbst zahlen müssen, ihn aber brauchen, um ihre Nachbarn zu beeindrucken (oft mangelndes Selbstvertrauen, Auto als Ersatz für schwerwiegende Mängel in anderen Bereichen)
2. Die (meistens jüngeren) Fahrer alter Rostlauben, die einen uralten 7-er im Werte von 10.000 € fahren, die ihr ganzes Taschen- und Hartz-IV-Geld in Felgen und Lampen stecken, und die hier nur klug mitquatschen (das ist die Kategorie "ich bin gegen Opel", entsprechend werden Fahrer anderer Marken abgelehnt)
3. Die Unternehmer, die ihre Autos selbst zahlen und die das ganze etwas realistischer betrachten (das ist die absolute Minderheit in diesem Forum)
Danke für den Beitrag, Rampf63
Dem Punkt 2 stimme ich gerne zu, aber 1 und 3 sind Schwachsinn...Der Personenkreis aus Punkt 1 zum Beispiel: Weder um Nachbarn zu beeindrucken (die fahren i.d.R. selber auch derartige Autos, sofern man unterstellt, daß der Manager mit dem 7er nicht im Sozialbau wohnt ), noch um andere Schwächen zu kompensieren...Zudem kenne ich einige Leute, die obwohl sie es sich locker leisten könnten 7er/A8/S-Klasse zu fahren, eine Villa und ein nettes Boot haben, lieber mit einem Saab oder einem alten Volvo fahren...
Die letzte Aussage (3) ist so auch nicht korrekt. Dann müßte Du Privatbesitzer als Vergleichspersonen ansetzen. "Die Unternehmer" leasen meistens die Fahrzeuge und letztendlich zahlt das Finanzamt den Spaß dann mit.
Dem Punkt 2 stimme ich gerne zu, aber 1 und 3 sind Schwachsinn...Der Personenkreis aus Punkt 1 zum Beispiel: Weder um Nachbarn zu beeindrucken (die fahren i.d.R. selber auch derartige Autos, sofern man unterstellt, daß der Manager mit dem 7er nicht im Sozialbau wohnt ), noch um andere Schwächen zu kompensieren...Zudem kenne ich einige Leute, die obwohl sie es sich locker leisten könnten 7er/A8/S-Klasse zu fahren, eine Villa und ein nettes Boot haben, lieber mit einem Saab oder einem alten Volvo fahren...
Die letzte Aussage (3) ist so auch nicht korrekt. Dann müßte Du Privatbesitzer als Vergleichspersonen ansetzen. "Die Unternehmer" leasen meistens die Fahrzeuge und letztendlich zahlt das Finanzamt den Spaß dann mit.
Da kann ich nur bedingt zustimmen, manchen ist es zwar völlig egal, was sie für ein Auto fahren, egal ob sie Geld haben oder nicht, nur diese Leute halten sich meistens nicht hier im Forum auf.
Vielen ist es aber nicht egal.
Und was die Unternehmer angeht: Sicher vermindert die Absetzbarkeit von Geschäftsautos die Steuerschuld, aber man muss das Auto trotzdem bezahlen und die häufig angewandte "1% Regel" versalzt auch dem Unternehmer den Spass, insbesondere, wenn man das Auto länger fahren will, als man abschreiben kann oder wenn man keinen Neuwagen kauft. Da kann es sein, dass man das Auto trotz geschäftlicher Nutzung fast vollständig privat zahlt...
Nebenbei bemerkt bringt das Absetzen nur dann etwas, wenn man einer entsprechenden Steuerprogression unterliegt, soll heissen, dass man sowieso schon Steuern zahlt wie blöd. Mehr als 70 % der Einkommenssteuer wird ja sowieso schon von einem sehr kleinen Kreis der Bevölkerung erbracht und ich finde, wenn die sich dann als Trost ein schönes Auto leisten ist das o.K.
Es gibt ja auch noch die, die von Beruf Sohn oder Tochter sind und auch dicke Schlitten fahren, die sie aber nicht selbst erarbeitet haben.
Oder Herrn Pooth, der trotz Pleite immer noch im Hummer durch die Gegend fähren solll ....
Ort: Wesel
Fahrzeug: BMW 318d (E90), BMW 320dAT (E91) 08/2007
Zitat:
Zitat von esau
Da kann ich nur bedingt zustimmen, manchen ist es zwar völlig egal, was sie für ein Auto fahren, egal ob sie Geld haben oder nicht, nur diese Leute halten sich meistens nicht hier im Forum auf.
Vielen ist es aber nicht egal.
Und was die Unternehmer angeht: Sicher vermindert die Absetzbarkeit von Geschäftsautos die Steuerschuld, aber man muss das Auto trotzdem bezahlen und die häufig angewandte "1% Regel" versalzt auch dem Unternehmer den Spass, insbesondere, wenn man das Auto länger fahren will, als man abschreiben kann oder wenn man keinen Neuwagen kauft. Da kann es sein, dass man das Auto trotz geschäftlicher Nutzung fast vollständig privat zahlt...
Nebenbei bemerkt bringt das Absetzen nur dann etwas, wenn man einer entsprechenden Steuerprogression unterliegt, soll heissen, dass man sowieso schon Steuern zahlt wie blöd. Mehr als 70 % der Einkommenssteuer wird ja sowieso schon von einem sehr kleinen Kreis der Bevölkerung erbracht und ich finde, wenn die sich dann als Trost ein schönes Auto leisten ist das o.K.
Es gibt ja auch noch die, die von Beruf Sohn oder Tochter sind und auch dicke Schlitten fahren, die sie aber nicht selbst erarbeitet haben.
Oder Herrn Pooth, der trotz Pleite immer noch im Hummer durch die Gegend fähren solll ....
Grüsse esau
Naja, man kann da schon unter bestimmten Bedingungen "günstiger" bei wegkommen. Kommt natürlich sicherlich darauf an, ob man als Einzelunternehmer oder als "1-Mann-"GmbH oder als Freiberufler im Sinne des EStGs unterwegs ist.
.....Franjo's Auto wird wohl Verona gehören....
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BWLer reden, Ökonomen rechnen und Volkswirte denken
Ort: Wesel
Fahrzeug: BMW 318d (E90), BMW 320dAT (E91) 08/2007
Zitat:
Zitat von streber
An den "Student"en:
"BWLer reden, Ökonomen rechnen und Volkswirte denken" schreibst Du in Deiner Signatur. Aber geht das nicht eigentlich anders herum?
"Volkswirte reden, Ökonomen rechnen, BWLer rechnen" ist doch die ursptüngliche Version.
Nein ...meine Signatur stimmt
Aber zur Abwechslung werd ich demnächst mal meine Signatur zeitweise ändern in:
"Ich bin Volkswirt - ich kann für jedes Problem die Modellannahmen treffen, welche ich will"
Dieser Spruch hat seinen Ursprung in folgender Geschichte:
Stürzen ein Ingenieur, ein Physiker und ein Volkswirt mit einem Flugzeug auf einer einsamen Insel ab. Sie durchsuchen die Insel nach Nahrung und alles, was sie finden, ist eine Palette Einmachdosen. Sagt der Physiker:"Ich könnte berechnen, wieviel Energie wir aufwenden müssen, um die Dose zu öffnen". "Und ich", antwortert der Ingenieur,"kann eine Maschine zum Öffnen der Dosen bauen". Da sagt der Volkswirt:"Hey Leute, nehmen wir doch einfach mal an, wir hätten einen Dosenöffner!"
Zitat:
Zitat von michim
Kommt Ihr jetzt nicht ein bischen vom Thema ab, meinen Beitrag zu diskutieren nämlich?