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Alt 20.05.2008, 11:22   #121 (permalink)
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Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
**********************************************
Zahl der Woche vom 20. Mai 2008

***********
Import 2007: 25 Pfund Kaffee und 1 Pfund Tee pro Kopf
***********

WIESBADEN - Die Einfuhren von Kaffee und Tee nach Deutschland haben in
den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, ihre Importmengen stiegen
zwischen den Jahren 2000 bis 2007 um rund ein Drittel an. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2007 je
Einwohner/Einwohnerin 25 Pfund Kaffee und ein Pfund Tee nach Deutschland
importiert. Das waren 1,1 Millionen Tonnen Kaffee im Wert von 2,0
Milliarden Euro sowie 48 000 Tonnen Tee im Wert von 112,2 Millionen
Euro. Damit stiegen die Kaffeeeinfuhren im Vergleich zum Jahr 2000 um
264 000 Tonnen oder 32,5%, wertmäßig nahmen sie um 23,5% zu. Die
Einfuhren von Tee stiegen im gleichen Zeitraum um 12 000 Tonnen oder
34,3%, wertmäßig nahmen sie jedoch nur um 1,7% zu.

Wichtigste Lieferländer für Deutschland von Kaffee waren im Jahr 2007
Brasilien mit 288 000 Tonnen und Vietnam mit 234 000 Tonnen.
Hauptlieferländer von Tee waren China mit 12 000 Tonnen und Indien mit
7 000 Tonnen.
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Alt 27.05.2008, 14:02   #122 (permalink)
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vom 27. Mai 2008

***********
Zahl der Sorgerechtsentzüge steigt um 10%
***********

WIESBADEN - Im Jahr 2006 haben die Gerichte in Deutschland in rund 9 600
Fällen den vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge
angeordnet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bedeutet
dies gegenüber 2005 eine Steigerung um 10,2% oder 900 Fälle. Gegenüber
2004 betrug der Anstieg der Sorgerechtsentzüge sogar knapp 19%.

Die Jugendämter haben im Jahr 2006 knapp 10 800 Anzeigen zum
vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge an die
Gerichte gestellt. Dies bedeutet eine Steigerung um 10,7% oder 1 000
Fälle gegenüber 2005 und um 22% gegenüber 2004.

Zwischen 2001 und 2004 waren die Zahlen der Sorgerechtsentzüge
demgegenüber nahezu unverändert geblieben.
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Alt 03.06.2008, 11:26   #123 (permalink)
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Zahl der Woche vom 3.06.2008

**********
3 der 5 beliebtesten Flughäfen außerhalb Europas liegen in USA
**********

Wiesbaden - Von den fünf nach dem Passagieraufkommen aus Deutschland
beliebtesten außereuropäischen Einzelflughäfen liegen allein drei in den
Vereinigten Staaten. Der New Yorker Flughafen John F. Kennedy lag 2007
mit 601 000 Fluggästen aus Deutschland an dritter Stelle der
beliebtesten außereuropäischen Ziele. Chicago kam auf 591 000 und
Washington auf 536 000 Passagiere. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) weiter mitteilt, war mit 672 000 Fluggästen im Jahr 2007
jedoch der Flughafen im ägyptischen Hurghada der Landeplatz, den beim
Vergleich aller Flugverbindungen aus Deutschland am meisten
Flugpassagiere zum Ziel hatten. Danach folgte der Flughafen Dubai in den
Vereinigten Arabischen Emiraten mit 657 000 Fluggästen. Bei dem
Vergleich wird jeder Flughafen einzeln betrachtet, das
Passagieraufkommen von mehreren Flughäfen in einer Stadt oder einem
Ballungsraum wie etwa in New York wird deshalb nicht addiert.

Der überwiegende Teil der Flugreisenden zu diesen fünf beliebtesten
außereuropäischen Einzelflughäfen begann die Reise - abgesehen von dem
Ziel Hurghada - in Deutschland vom Flughafen Frankfurt am Main aus:
Zwischen 43% (nach Dubai) und 74% (nach Washington) der abfliegenden
Personen starteten hier. Zu dem ausschließlich tourismusbezogenen Ziel
Hurghada reisten jeweils circa 16% von Düsseldorf, Frankfurt am Main und
München aus.
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Alt 17.06.2008, 12:20   #124 (permalink)
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Zahl der Woche vom 10.06.2008

**********
1998 bis 2007: Preise von Diesel stärker gestiegen als Benzinpreise
**********
WIESBADEN - In den vergangenen zehn Jahren sind in Deutschland die Preise für Diesel deutlich
stärker gestiegen als die Preise von Normal- und Superbenzin; parallel nahm im gleichen Zeitraum der
Absatz von Diesel zu, während der Benzinabsatz zurückging. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
aus der Preisstatistik mitteilt, verdoppelten sich von 1998 bis 2007 die Preise für Diesel, während
die Preise für Normalbenzin im gleichen Zeitraum um 68,7% und für Superbenzin um 66,0% zunahmen. Die
Steuerstatistik zeigt, dass im gleichen Zeitraum der Benzinabsatz (Normal- und Superbenzin sowie
weitere Benzinsorten) um 29,5% zurückging, während der Absatz von Diesel um 6,5% stieg.

Durch diese Entwicklung hat sich das Verhältnis von versteuertem Benzin und Diesel nahezu umgekehrt.
Während 1998 noch 56% des in Deutschland versteuerten Kraftstoffs Benzin und 44% Diesel waren,
wurden 2007 45% Benzin und 55% Diesel versteuert. Datenbasis der Steuerstatistik ist dabei die
Menge der versteuerten Mineralöle (Benzin und Diesel) im Kalenderjahr 2007. Nicht berücksichtigt
wird dabei der so genannte Tanktourismus, also der Kraftstoffeinkauf jenseits der Grenzen.

Der Kraftstoffabsatz insgesamt ging in diesem Zeitraum zurück: Wurden 1998 noch durchschnittlich 201
Millionen Liter pro Tag abgesetzt, sank der Kraftstoffabsatz bis 2007 um 27 Millionen Liter auf 174
Millionen Liter täglich. Die Preise für Kraftstoffe insgesamt kletterten von 1998 bis 2007 um 70,2%.

Die aktuellen Preisbewegungen bei Kraftstoffen und anderen Energieträgern enthält die Publikation
"Daten zur Energiepreisentwicklung", die im Internetangebot unter Externer Link (öffnet in neuem Fenster, der Forumsbetreiber distanziert sich vom Inhalt extern verlinkter Seiten.) Statistisches Bundesamt Deutschland - Startseite, Pfad: Preise zu
finden ist.
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Alt 17.06.2008, 15:07   #125 (permalink)
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Zahl der Woche vom 17.06.2008

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2007: 480 000 Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen
**********
WIESBADEN - Kreuzfahrten werden in Deutschland immer beliebter. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, haben im Jahr 2007 etwa 483 000 Passagiere in deutschen Seehäfen eine
Kreuzfahrt begonnen oder beendet. Im Vergleich zu 2006 entspricht dies einem Zuwachs von etwa 51 000
Personen oder rund 12%. Insgesamt spielen Kreuzfahrten im Seeverkehr eine kleine, aber wachsende
Rolle. Fahrgäste auf Kreuzfahrtschiffen machten 2007 etwa 1,6% aller im Seeverkehr registrierten
Passagiere aus, 2006 waren es circa 1,5%. Die überwiegende Zahl von Fahrgästen im Seeverkehr (29,7
Millionen) wurde auf Roll-on-Roll-off-Schiffen, die Personenkraftwagen oder Eisenbahnwaggons
transportieren, und Fähren registriert.

Die wichtigsten Fahrtgebiete waren 2007 wie auch schon im Jahr zuvor mit etwa 130 000 Fahrgästen die
Gewässer um das dänische Seeland und Bornholm. Es folgte Estland mit rund 64 000 Passagieren. An
dritter und vierter Stelle lagen die englische Kanalküste und London (circa 33 000 Fahrgäste) sowie
die norwegische Nordseeküste mit etwa 29 000 Fahrgästen. Nach Staaten gegliedert war Dänemark mit
über 141 000 Fahrgästen das attraktivste Reiseland für Kreuzfahrtpassagiere, gefolgt von Estland und
Norwegen (circa 61 000), dem Vereinigten Königreich (circa 54 000) und Schweden (circa 53 000).
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Alt 24.06.2008, 12:14   #126 (permalink)
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Mehr Kranke und Tote durch legale Drogen als durch illegale Drogen
**********

WIESBADEN - Die sogenannten legalen Drogen wie Alkohol, Tabak oder
Medikamente verursachen weit mehr Krankheits- und Todesfälle in
Deutschland als die illegalen Drogen. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) zum "Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch" am 26. Juni
2008 mitteilt, sind im Jahr 2006 insgesamt 534 622 Patientinnen und
Patienten vollstationär infolge des Konsums von legalen Drogen wie
Alkohol und Tabak sowie infolge des Missbrauchs pharmazeutischer und
chemischer Produkte behandelt worden. Illegale Drogen wie unter anderem
Heroin, Kokain, Opium und Cannabis waren hingegen in 38 164 Fällen
verantwortlich für einen Krankenhausaufenthalt.

Darüber hinaus sind aufgrund von alkoholbedingten Krankheiten und an
Krebserkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden
können, im Jahr 2006 insgesamt 57 900 Personen verstorben. Die Zahl der
durch illegalen Drogenkonsum Verstorbenen beläuft sich auf insgesamt
1 466 Personen.
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Alt 02.07.2008, 10:44   #127 (permalink)
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ZAHL DER WOCHE vom 1. Juli 2008

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Zum Ferienbeginn verteuern sich Ferienwohnungen um 5,1%
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WIESBADEN - Zu Beginn der Sommerferien ziehen die Preise für
Pauschalreisen und für die Miete von Ferienwohnungen in Deutschland
wieder deutlich an. Nach Auswertung der Kataloge deutscher
Reiseveranstalter ermittelte das Statistische Bundesamt (Destatis) im
Juni 2008 eine Verteuerung der Preise für Pauschalreisen gegenüber dem
Vorjahr um durchschnittlich 2,7%. Für die Miete einer Ferienwohnung in
Deutschland zahlten Urlauber im Durchschnitt 5,1% mehr als noch vor
einem Jahr.

Eine Verteuerung der Preise für Pauschalreisen zeigt sich
saisonalbedingt auch im Vormonatsvergleich: Im Juni 2008 kosteten diese
im Schnitt 0,8% mehr als noch im Mai. Für die Miete einer Ferienwohnung
wurden sogar 8,1% mehr gezahlt als im Vormonat.
Im Mai stiegen die Preise für Pauschalreisen gegenüber dem Vormonat
bereits um 6,9% an. Die Ferienwohnungen verteuerten sich sogar um 11,2%
gegenüber dem April. Pfingsten fiel 2008 in den Mai.
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Alt 15.07.2008, 11:18   #128 (permalink)
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Zahl der Woche vom 15.07.2008

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Campingurlaub überwiegend im Norden oder Süden Deutschlands
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Wiesbaden - Der Campingtourismus in Deutschland konzentriert sich sehr
stark auf nur wenige Bundesländer. Wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt, entfielen im Jahr 2007 vier Fünftel der 21,9
Millionen Campingübernachtungen (nur Touristikcamping ohne Dauercamping)
auf lediglich sechs Bundesländer. Die Schwerpunkte des Campingtourismus
liegen dabei im Süden Deutschlands und im Norden an der Küste.

41,1% aller Campingübernachtungen entfielen auf die drei norddeutschen
Küstenländer Mecklenburg-Vorpommern (15,2%), Niedersachsen (14,0%) und
Schleswig-Holstein (11,9%). Die drei im Süden der Bundesrepublik
gelegenen Länder Bayern (18,5%), Baden-Württemberg (12,6%) und
Rheinland-Pfalz (8,1%) brachten es zusammen auf einen Anteil von 39,2%
an allen Campingübernachtungen.
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Alt 22.07.2008, 13:55   #129 (permalink)
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Binnenschiffe reduzieren pro Tag 28 500 Lkw-Fahrten auf deutschen Straßen
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WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden
im letzten Jahr 249 Millionen Tonnen Güter auf Binnenschiffen befördert.

Könnten diese Güter nicht auf Binnenschiffen transportiert werden, wären
hierfür rund 10 Millionen Lkw-Fahrten mit jeweils einer Nutzlast von 24
Tonnen erforderlich. Dafür müssten im Durchschnitt 28 500 Lastkraftwagen
täglich eingesetzt werden. Dies würde - hintereinander aufgestellt -
einer Lkw-Kolonne von etwa 570 Kilometern Länge von München bis Köln
entsprechen.

Auf der Eisenbahn hätten diese Transporte den Einsatz von etwa 6,2
Millionen Güterwagen jährlich mit jeweils 40 Tonnen Nutzlast zur Folge.
Das deutsche Schienennetz würde pro Tag um zusätzlich 17 100 Güterwagen
belastet werden.
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Alt 29.07.2008, 11:56   #130 (permalink)
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Zahl der Woche vom 29.07.2008

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Das erste Kind wird 2,4 Jahre nach der Hochzeit geboren
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Wiesbaden - Das erste Kind einer Ehe wird im Durchschnitt 2,4 Jahre oder
gut 29 Monate nach der Hochzeit geboren, wie das Statistische Bundesamt
(Destatis) mitteilt. Dabei kommt von den Erstgeborenen weit über die
Hälfte in den beiden ersten Jahren der Ehe zur Welt (2006: 57,9%) und
bei jedem achten ersten ehelichen Kind sind die Eltern schon mindestens
fünf Jahre verheiratet (2006: 12,8%). Zwischen der Geburt des ersten und
des zweiten Kindes einer Ehe vergehen im Durchschnitt etwa 3,6 Jahre.
Die meisten der zweiten Kinder kommen zwei bis drei Jahre nach dem
ersten Kind der Ehe zur Welt (2006: 29,5%). Etwa ein Fünftel der zweiten
Kinder wird in einem Abstand von fünf oder mehr Jahren zum ersten Kind
geboren (2006: 19,1%).

Im langfristigen Vergleich hat sich die durchschnittliche Ehedauer bis
zur Geburt des ersten Kindes verlängert. 1966 betrug sie - im früheren
Bundesgebiet - 1,8 Jahre, 2006 dagegen in ganz Deutschland 2,4 Jahre.
Der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Kind einer Ehe hat sich
dagegen kaum verändert. Er beträgt heute durchschnittlich 3,6 Jahre
(rund 44 Monate) und damit etwa zwei Monate mehr als vor vierzig Jahren.
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