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25.06.2008, 15:53
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#11 (permalink)
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Griesheim
Fahrzeug: 750i (E32) 05.03.1990
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Drei Länder haben es versucht:
Irak, Iran und Venezuela wollten auf Euro umstellen bzw. *auch* in Euro neben dem Dollar handeln.
Irak wurde besetzt, Hussein gehängt
In Venezuela war ein Staatsstreich beinahe erfolgreich, die Pläne zur Euroumstellung offenbar beerdigt und so ist Chavez heute noch im Amt.
Iran hat die Pläne wohl auch auf Eis gelegt (ich habe jedenfalss schon lange nichts mehr davon gehört) und wird zur Zeit "nur" mit einer Invasion bedroht.
Das hängt natürlich überhaupt nicht zusammen und ist daher reiner Zufall...
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25.06.2008, 16:12
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#12 (permalink)
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c´est moi
Registriert seit: 20.10.2002
Ort: Südlich der Iglus, erste links
Fahrzeug: Hollandfahrrad
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Zitat:
Zitat von uli_w
Das hängt natürlich überhaupt nicht zusammen und ist daher reiner Zufall...
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Joo...Reiner Zufall...
Die SZ scheint bei ihrer Rechnerei wohl wirklich irgendetwas "übersehen" zu haben...
Ich habe hier mal einen interessanten Beitrag dazu:
(Mit unterstellter, freundlicher Genehmigung des Autors selbstverständlich..  )
Ich glaube auch, daß an an dieser Rechnung ein Haken ist. Natürlich ist es opportun, die Inflation herauszurechnen, um eine Vergleichbarkeit des heutigen Ölpreises mit dem damaligen herzustellen. Nur: Dann muß man auch so konsequent sein, insgesamt vergleichbare Voraussetzungen zu schaffen, damit die Rechnung stimmt. Und das heißt nichts anderes, als daß auch die Wechselkurseinflüsse herauszurechnen sind. (Das ist übrigens bei der Finanzkommunikation international operierender Konzerne gängiger Standard. Stichwort "wechselkursbereinigte Zahlen").
Unterstelle ich für die letzten sechs Jahre eine durchschnittliche Inflation von 2,5 % p.a., erhält man für den genannten Zeitraum einen Korrekturfaktor von 1,16 (oder anders ausgedrückt eine Inflation von insgesamt 16 % über sechs Jahre).
Anfang 2002 hat ein Barrel Rohöl der Sorte West Texas Intermediate gut 19 US-Dollar gekostet. Das ganze mit 1,16 multipliziert, um die Inflation herauszurechnen und den damaligen Preis mit dem heutigen vergleichbar zu machen, ergibt 22,04 US-Dollar. Das ganze geteilt durch 1,56 (aktueller Eurokurs in Dollar), ergibt 14,13 Euro. Der aktuelle Ölpreis von 137 US-Dollar (ich übernehme der Einfachheit halber die im obigen Beitrag genannte Zahl) ergibt auf Basis des aktuellen Eurokurses 87,82 Euro.
D.h., inflations- und wechselkursbereinigt ist der Ölpreis in den vergangenen sechs Jahren um 522 % gestiegen.
Der Benzinpreis ist dagegen gerade mal um 35 % gestiegen. (Auf inflationsbereinigter Basis, also unter Einbeziehung einer generellen Teuerung von 16 % auf sechs Jahre.) Ehrlich gesagt kann ich in diesen Zahlen keine Bestätigung für die oben hergeleitete Verschwörungstheorie finden. (Daß im beobachteten Zeitraum sowohl die Ökosteuer als auch die Mehrwertsteuer erhöht worden ist, habe ich der Einfachheit halber mal außen vor gelassen.)
Und zu der Bemerkung, "die Ökosteuer macht hier nur ein paar Cent aus". Ja, stimmt, und zwar genau 65,45 Cent pro Liter (Minralölsteuer inkl. Ökosteuer). Unter Berücksichtigung eines Mehrwertsteueranteils von 19 % auf den Produktpreis (der perfiderweise die Öko- und Mineralösteuer bereits enthält), ergibt sich bei einem Literpreis von 1,57 Euro ein Steueranteil von 90,5 Cent bzw. knapp 58 %. D.h.,wenn wir an der Tankstelle 1,57 Euro für den Liter Benzin bezahlen, entfallen gerade mal 0,66 Euro auf die Ware an sich, der Rest sind Steuern.
Quintessenz: Für mich sind nicht die Mineralölkonzerne die Abzocker, sondern der Staat.
Bei dem Preisanstieg des Rohöls müsste unser Benzin noch
richtig billig sein...
Gruß
Knuffel
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25.06.2008, 16:57
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#13 (permalink)
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NUR DIE LEISTUNG ZÄHLT:-)
Registriert seit: 10.06.2005
Ort: Köln/ aus dem Grab, links neben Deinem :-)
Fahrzeug: BMW 750i (E32) 6gang/Alpina
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Wir sollten uns mal Gedanken machen, wie lange es noch möglich ist, dicke Autos zu fahren 
__________________
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26.06.2008, 08:06
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#14 (permalink)
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Griesheim
Fahrzeug: 750i (E32) 05.03.1990
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Zitat:
Zitat von Dia. BLACK-SHARK
Wir sollten uns mal Gedanken machen, wie lange es noch möglich ist, dicke Autos zu fahren 
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Dicke Autos sind nicht das Problem. Jedenfalls wenn sie nicht mit Erdölprodukten fahren.
Was wir brauchen ist eine neue Art Super-Batterie. Sie ist:
- Maximal 100kg schwer
- reicht für mindestens 500km
- und lässt sich in maximal 15 Minuten wieder aufladen
Und dann muss die Energieversorgung auf regenerative Energien umgestellt werden.
Dann klappt's auch mit den dicken Autos wieder...
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26.06.2008, 10:42
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#15 (permalink)
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NUR DIE LEISTUNG ZÄHLT:-)
Registriert seit: 10.06.2005
Ort: Köln/ aus dem Grab, links neben Deinem :-)
Fahrzeug: BMW 750i (E32) 6gang/Alpina
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Die Technik ist vorhanden, für das Fahren ohne Benzin!!...nur dann würden die Abzocker ja nichts verdienen!!
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26.06.2008, 11:42
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#16 (permalink)
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c´est moi
Registriert seit: 20.10.2002
Ort: Südlich der Iglus, erste links
Fahrzeug: Hollandfahrrad
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Zitat:
Zitat von 12Zylinder
@Knuffel,
da passt wirklich etwas nicht in Deiner Rechnung.
2002 lag das Barrel bei knapp über 20 US$
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Joo...
Heute (26.06.2008) auf Seite 2 der Süddeutschen unter "Korrekturen":
"Im Wirtschaftsteil hieß es am Mittwoch in der Kolumne "Abgerechnet", ein Fass Öl habe Anfang 2002 rund 72 Dollar gekostet. Das ist falsch. Der Preis betrug damals 20,59 Dollar."
Tja....
Öl ca. 600% teurer....
Benzin nur ca. 60 % teurer...
Und wir jammern...
Gruß
Knuffel
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26.06.2008, 11:53
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#17 (permalink)
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 17.07.2007
Ort: Zielona Góra
Fahrzeug: zwei Füsse Bj. 1982
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Zitat:
Zitat von knuffel
Joo...
Heute (26.06.2008) auf Seite 2 der Süddeutschen unter "Korrekturen":
"Im Wirtschaftsteil hieß es am Mittwoch in der Kolumne "Abgerechnet", ein Fass Öl habe Anfang 2002 rund 72 Dollar gekostet. Das ist falsch. Der Preis betrug damals 20,59 Dollar."
Tja....
Öl ca. 600% teurer....
Benzin nur ca. 60 % teurer...
Und wir jammern...
Gruß
Knuffel
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Liegt u.a. daran, dass wir hauptsächlich aus Russland und Norwegen unser Öl importieren... Und das hat herzlich wenig mit dem arabischen Markt zu tun. Leider benutzen das gern Politiker und Konzerne als Argument, um Preiserhöhungen zu legitimieren.
europa, russland und das l | gwr 277 | mrz 2003
Zitat:
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Das südlich von Basra geförderte Erdöl gilt als "sweet crudes", also als Öl, das sich besonders leicht weiterverarbeiten läßt. (9) Der drastische Rückgang der Ölfördermenge im Irak nach dem zweiten Golfkrieg in Folge des UN-Embargos und der Zerstörung eines Großteils der industriellen Infrastruktur des Landes machte Russland zum Hauptlieferanten für Öl in Europa und einer Reihe anderer Staaten. Die Bundesrepublik bezieht praktisch ihr gesamtes Öl aus Russland - zum gegenwärtigen Marktpreis von 18 Dollar pro Barrel. Die daniederliegende russische Wirtschaft ist von den Einnahmen des Ölexportes ebenso abhängig wie die Regierung Putin. Ein Sinken des Ölpreises oder der Verlust großer Absatzmärkte durch Konkurrenz billigen und besseren Öls aus dem Irak hätte katastrophale Folgen. Russland bemühte sich daher von Anfang an um Verträge mit dem Irak, die diesen wirtschaftlich stützen, gleichzeitig aber den Interessen russischer Ölfirmen zuarbeiten sollten.
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Der Bericht ist von 2003, aber geändert hat sich, bis auf den gestiegenen Preis des Öls bis dato nicht.
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26.06.2008, 12:49
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#18 (permalink)
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 30.06.2005
Ort: Griesheim
Fahrzeug: 750i (E32) 05.03.1990
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Zitat:
Zitat von knuffel
Joo...
Heute (26.06.2008) auf Seite 2 der Süddeutschen unter "Korrekturen":
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Tja, so macht man Propaganda...
Die Falschmeldung riesengroß auf Seite eins, die wirklichen Fakten in 6-Punkt-Schrift unter "Korrekturen". Das liest doch keiner mehr, ergo war die Propaganda erfolgreich.
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26.06.2008, 13:04
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#19 (permalink)
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c´est moi
Registriert seit: 20.10.2002
Ort: Südlich der Iglus, erste links
Fahrzeug: Hollandfahrrad
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Zitat:
Zitat von uli_w
Das liest doch keiner mehr, ergo war die Propaganda erfolgreich.
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Joo....
Jede Gegendarstellung hat denselben Effekt....Leider...
Was ich nicht so richtig kapiere, ist einerseits ein "Weltmarktpreis" für
das Barrel Rohöl und andererseits die unterschiedlichen Bezugsquellen.
Aus @uli_w Beitrag geht ja hervor, daß z.B. wir das Rohöl primär aus
Russland beziehen.
Was sich auf den Preis auch auswirkt.
Woher kommt dann der "einheitliche" Weltmarktpreis.
Wer macht die Absprachen ?
Ölverkauf ohne Wettbewerb ??
Gruß
Knuffel
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26.06.2008, 22:57
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#20 (permalink)
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 28.06.2003
Ort: Erfurt
Fahrzeug: 2x R6, 60° (E38)
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Zitat:
Zitat von knuffel
Woher kommt dann der "einheitliche" Weltmarktpreis?
Wer macht die Absprachen ?
Ölverkauf ohne Wettbewerb ?
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Diese Fragen waren hoffentlich rein rhetorisch...
Gruß aus der Mitte
Dirk
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